Sie sind hier: Brust  » Bruststraffung

Bruststraffung - bei Hängebrüsten

Im Laufe der Jahre wirken viele Faktoren negativ auf die Form der weiblichen Brust ein. Schwangerschaft und Stillzeit, Gewichtsveränderungen, aber auch die Schwerkraft spielen dabei zentrale Rollen. Wenn, meist mit zunehmendem Alter, die Elastizität der Haut abnimmt, verändern sich damit auch die Form und die Straffheit der Brust: Es kommt zu so genannten Hängebrüsten, es entstehen sichtbare Volumendefizite. Des Weiteren vergrößert sich oftmals der Warzenvorhof. Mit einer Bruststraffung (Mastopexie) kann die Brust wieder angehoben und gestrafft und damit in eine jugendlichere Position gebracht werden. Zugleich kann die Größe des Brustwarzenhofes reduziert werden.

Falls die Brust relativ klein ist oder stark an Volumen verloren hat, kann zusätzlich zur Straffung auch noch ein Implantat eingesetzt werden, um so neben dem Straffungseffekt auch noch eine Optimierung der Größe zu erreichen.

Bruststraffung

Die Schnittführung erfolgt um den Warzenvorhof herum, dann unterhalb der Brustwarze in der Mitte vertikal nach unten bis zur Unterbrustfalte und gegebenenfalls noch, je nach Technik, in der Unterbrustfalte.

Bild: (c)2008: American Society of Plastic Surgeons

Fakten

Dauer 2-3 Stunden
Narkose Vollnarkose
Drainagen in der Regel keine
Hautfäden selbstauflösend
Stationärer Aufenthalt 1-2 Übernachtungen
Postoperativ 4-6 Wochen Stütz-BH
4-6 Wochen kein Sport,
kein schweres Heben
Arbeitsfähig: nach ca 2 Wochen (wichtig: eine Arbeitsunfähigkeits-bescheinigung darf bei kosmetischen Eingriffen
nicht ausgestellt werden)
Physische Kontakte nach 4 Wochen
Schwellung für 3-6 Monate
Narben verblassen nach
6-18 Monaten