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Behandlung von Brustfehlbildungen

Im Laufe der Brustentwicklung kann es zu einseitigen oder beidseitigen Wachstumsstörungen der Brust kommen. Aber auch Unfälle oder vorangegangene Operationen führen oft zu einem gestörten Brustwachstum. Wachstumsstörungen und Brustfehlbildungen können sich nur auf die Größe beschränken oder sich auch in Veränderungen der Form darstellen (beispielsweise bei der tubulären Brust).

Verschiedene schonende Verfahren stehen zur Verfügung, um Fehlbildungen der Brust zu korrigieren und kommen individuell zur Anwendung. Der Leidensdruck der Patientinnen ist oft groß, dennoch sollten Korrekturoperationen nur nach Abschluss der Brustentwicklung, das heißt frühestens im Alter von 16 Jahren durchgeführt werden - und dann selbstverständlich nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Eltern. Ansonsten gilt, wie für alle kosmetischen Eingriffe, die Volljährigkeit als Voraussetzung.

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte den entsprechenden Seiten der Rubrik Brust.

Fakten

Dauer 1 - 3 Stunden
Narkose örtliche Betäubung oder Vollnarkose
Drainagen je nach Eingriff
Hautfäden selbstauflösend
Stationärer Aufenthalt 1 - 2 Übernachtungen
Postoperativ 4-6 Wochen Stütz-BH;
4-6 Wochen kein Sport, kein schweres Heben;
Arbeitsfähig: je nach Eingriff nach wenigen Tagen bis 1 Woche (wichtig: eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung darf bei kosmetischen Eingriffen nicht ausgestellt werden);
Physische Kontakte: nach 3-4 Wochen;
Schwellungen für 3-6 Monate
Narben verblassen nach 6 - 18 Monaten