Aufpolstern der Wangenknochen

In der heutigen Zeit gelten ausgeprägte Wangenknochen als attraktiv und verleihen Ausstrahlung. Das Aufpolstern der Wangenknochen kann mittels zweier Techniken durchgeführt werden: die Injektion einer Substanz oder das Einsetzen eines Implantates. Bei der ersten Methode spritzt der Chirurg Kollagen oder zuvor entnommenes (bzw. tiefgefrorenes) Eigenfett über die Wangenknochen. Bei der zweiten Methode entscheiden sich Arzt und Patient gemeinsam für eine Implantatform und diese wird entweder aus dem Silikonrepertoire genommen, oder aber auf Wunsch aus körpereigenem Knochen- oder Knorpelgewebe geformt. Zum Einsetzen führt der Arzt einen Schnitt auf der Mundwinkelinnenseite, am Unterlid oder der behaarten Stelle der Schläfe durch, trennt die Haut und Muskeln an der entsprechenden Stelle vom Knochen und schafft so eine Art Tasche, in die er das Implantat einlegt. Bei der Eigenfett- sowie Knorpel- und Knochenmethode ist der Vorteil der, dass keine allergische Reaktion oder Abstoßung erfolgt. 

Glossar